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Einführung in MMA-Straßenmarkierungen
A117, Stockton Road, GB
Erschreckenderweise starben 2008 fast 2500 Menschen auf britischen Straßen. Dies stellt eine außerordentlich tragische Zahl dar, insbesondere dann, wenn sich viele Unfälle verhindern lassen können und sollten. Es kann jedoch etwas tröstlich sein, wenn man die Zahlen von 2008 mit denen von 1966 vergleicht, als bei nur einem Viertel des heutigen Verkehrs in Großbritannien fast 8000 Verkehrstote verzeichnet wurden.
Regionale Daten veranschaulichen mehrere interessante Trends, und ein kürzlich im „Northern Echo“ veröffentlichter Artikel machte darauf aufmerksam, dass die Anzahl an Verkehrstoten im Nordosten Englands 2009 im Vergleich zu 2008 um 15,4% abnahm. Auch die Abnahme ernsthafter Verletzungen wies beeindruckende Zahlen auf. So wurden diese um 12,1% von 1680 auf 1477 gesenkt.
Während dieser Zeitspanne konnte der Durham County Council (DCC) die Zahl von Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang um 16% reduzieren. Der DCC ist eine der Gemeinden im Nordosten Englands, die sich aktiv für regionsweite Verbesserungen der Straßensicherheit einsetzt, und diese Zahlen sind Beweis dafür, dass die Initiative dieser Gemeinde die gewünschten Ergebnisse erbringt.
Diese Senkung lässt sich teilweise auf die wesentliche Entscheidung des DCCs zurückführen, die Straßensicherheit durch den Einsatz effizienter und kostengünstiger technischer Lösungen, insbesondere im ländlichen Raum, zu verbessern, anstatt zur Verkehrsberuhigung umfangreiche Systeme, wie beispielsweise Bodenschwellen und andere technische Geschwindigkeitsbeschränkungen, einzusetzen.
Das Bestreben des DCCs, die Zahl an Verkehrsunfällen in großem Maße zu reduzieren, wird durch eine Zusammenarbeit mit dem weltweiten Spezialisten für Straßenmarkierungen, Prismo Road Markings Ltd, unterstützt. Der DCC und Prismo widmen sich gemeinsam der Entwicklung und Verwendung innovativer Verfahren, mit denen sich weitere Verbesserungen der Straßensicherheit erzielen lassen. Dies trifft insbesondere auf nasse Bedingungen und auf den Verkehr bei Abenddämmerung und nachts zu, bei denen es häufiger zu Unfällen kommt.
Prismo war sich der Tatsache bewusst, dass praktische technische Lösungen zur „Erziehung“ und „Informierung“ der Fahrer in Bezug auf die vor ihnen liegenden Straßenbedingungen erforderlich waren und versuchte deshalb, eine höhere Straßensicherheit durch Verbesserung der Sichtbarkeit standardmäßiger Straßenmarkierungen unter nassen und dunklen Bedingungen zu erzielen. Hierzu wurden Glasperlen in die neue und schnell aushärtende kalt aufgetragene 2-Komponenten-Methacrylsäuremethylester (MMA)-Linienmarkierungsfarbe des Unternehmens integriert, um somit eine erhebliche Verbesserung der Retroreflexion zu erzielen.
Billy Beamson, Northern Operations Manager bei Prismo, meinte hierzu: „Im Augenblick werden die meisten auf britischen Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen aufgetragenen weißen Linien von der Norm CEN 1436 spezifiziert und weisen einen Retroreflexionsindex von 100 Millicandela auf. Hierbei handelt es sich um eine Messung der Leuchtstärke, die dadurch erhalten wird, dass von den Straßenmarkierungen das Licht der Fahrzeugscheinwerfer aufgenommen und an den Fahrer zurückgeworfen wird, und angibt, wie gut sichtbar die jeweiligen Straßenmarkierungen sind. Je klarer sichtbar Straßenmarkierungen sind, desto sicherer ist die jeweilige Straße – insbesondere unter nassen Bedingungen, nachts oder wenn beides zutrifft. Wir wussten, dass Prismo über die passenden Produkte und das technische Know-how verfügte, um die Helligkeit und Sichtbarkeit von Straßenmarkierungen bei Nacht und somit auch die potenzielle Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu verbessern.“
Eine genaue und korrekte Installation des MMA- und Glasperlensystems ist kritisch, und zum Auftragen sind spezielle Vorrichtungen erforderlich. Prismo eignete sich vor kurzem eine neue Maschine an, die speziell für diesen Zweck vorgesehen ist. Vorversuche mit dieser neuen Maschine wurden in der eigenen Anlage durchgeführt und dienten als „Einspielverfahren“, um mögliche Probleme vor der Verwendung für ein Projekt auszubügeln und die Farbenzufuhr zu optimieren. Der erste Ort, an dem die neue Maschine eingesetzt wurde, war die Stockton Road auf der A117. Hierbei handelt es sich um eine Hauptverkehrsader, die Stockton-on-Tees mit Sedgefield südlich von Durham verbindet.
Nachdem sie ursprünglich als Straße mit einer Fahrbahn, die hauptsächlich durch den ländlichen Raum führte, gebaut wurde, wurden Bereiche der Straße durch Hinzufügung zusätzlicher Spuren Richtung Norden in eine Schnellstraße umgebaut. Die Seite Richtung Süden blieb jedoch weiterhin eine Straße mit nur einer Fahrbahn, und aufgrund ihrer vielen Kurven mussten bestimmte Sicherheitsverbesserungen vorgenommen werden.
Gemäß den Anweisungen des DCCs wurden vor dem Auftragen des MMA-Materials sämtliche existierenden Straßenmarkierungen entfernt, bevor neue Kanten- und Mittellinien unter Verwendung eines aufgesprühten nicht perlschnurförmigen thermoplastischen Materials als Grundlinie für das Kaltplastik aufgetragen wurden.
Prismos technisches Team war anwesend, um eine angemessene Perlenverwendung und optimale Perleneinbettung sicherzustellen und somit das gewünschte Ergebnis in Bezug auf Retroreflexion zu erhalten.
Durch anfängliche Testläufe konnte festgestellt werden, wie lange es dauert, bevor das Kaltplastik vollständig ausgehärtet ist. Es konnte eine Geschwindigkeit von 20 bis 25 Minuten nach der ersten Applikation ermittelt werden. Nach dem Aushärten wurden die Linien von Prismos einzigartiger mobilen Straßenmarkierungsbewertungsvorrichtung „abgelesen“. Hierbei handelt es sich um ein Fahrzeug, das mit neuester Technologie zur Messung der Retroreflexion aufgetragener Straßenmarkierungen ausgestattet ist.
Eine verbesserte Sichtbarkeit der Straßenfarbe stellt in Bezug auf eine erhöhte Straßensicherheit das erste Ziel dar. Je deutlicher die Straßenränder und Mittellinien bei sämtlichen Witterungs- und Lichtverhältnissen sichtbar sind, desto besser sind Fahrer unterrichtet, um in Bezug auf Geschwindigkeit und Richtung der vor ihnen liegenden Straße die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die A117-Ergebnisse weisen darauf hin, dass sich durch die gezielte Zusammenarbeit zwischen dem DCC und Prismo eine noch größere Reduzierung der Unfallzahl in diesem Gebiet erzielen lassen wird.
Durch die hohe Strapazierfähigkeit des Produkts bei der Verwendung wird Verkehrsteilnehmern und Gebührenzahlern des County Durham ein herausragendes Preis-/Leistungsverhältnis geboten. Die verbesserte Strapazierfähigkeit bedeutet auch eine erhöhte Sicherheit für Personen, die die Straßenmarkierungen installieren. Dies ermöglicht wiederum Kosteneinsparungen in Bezug auf die temporäre Verkehrsregelung und weniger Verkehrsstörungen oder Staus für Verkehrsteilnehmer.
Basierend auf den Leistungstestergebnissen der Produkte und die niedrigeren Kollisionszahlen auf Straßen, bei denen als Bestandteil vorangegangener während der Entwicklungsphase durchgeführter Tests diese Produkte verwendet wurden, wird eine deutliche Reduzierung der Kollisionszahlen auf der A117 erwartet.
Durch die verbesserte Leistung von Prismos Straßenmarkierungsprodukten ergeben sich eine verbesserte Straßenabgrenzung und eine verbesserte bestmögliche Fahrerunterrichtung.
MMA verbessert die Sichtbarkeit
MMA verbessert die Fahrerunterrichtung
MMA verbessert die Straßensicherheit
MMA verbessert die Strapazierfähigkeit von Straßenmarkierungen
Verbesserte Straßenabgrenzung
Reduzierte mit der temporären Verkehrsregelung verbundene Kosten
Geringere Verkehrsstörung
Weniger Stau
Niedrigere Kollisionszahlen
Ausgezeichnetes Preis-/ Leistungsverhältnis
Verbesserte Unfallreduzierung
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Fallstudien
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